14.6.2014
Nach einem guten Frühstück im Regen verlassen wir den schönen Campground am Flathhead Lake und machen uns auf den Weg nach Canada. Wir fahren um den Glacier Ntl.Park herum nördlich zur Grenze.
Am Bahnhof Glacier Park Mountain in Great Northern machen wir Pause und gucken uns dies imposante Hotel an. Naja, erstmal eigentlich die Restrooms.
Ein sehr gemütliches Hotel vollkommen im Grünen gelegen, mit Golfplatz direkt vor dem Eingang und die Rockies sozusagen im Garten.
Keine Ahnung, wie die Preise hier sind. Aber hier würde ich mich auch wohlfühlen!
Seit unserem Aufenthalt am Flathead Lake hat sich das Wetter nicht wirklich gebessert. Die Regenjacke kommt viel zu häufig zum Einsatz.
Von den imposanten Rockies sehen wir zur Zeit nicht viel und die Landschaft versinkt im Regen.
Tiefhängende Wolken und trotzdem gibt es immer wieder Neues zum gucken.
Um die Mittagszeit fahren wir über die Grenze nach Canada rein, die Kontrollen dauern etwas, gehen aber problemlos vonstatten.
Wir sind jetzt im canadischen Bundesstaat Alberta und es geht weiter Richtung Calgary, wo für heute unser Übernachtungsplatz liegt.
Die Skyline von Calgary, hier haben wir endlich wieder besseres Wetter!
Montag, 14. Juli 2014
Donnerstag, 10. Juli 2014
Fahrtag durch Montana
13.6.2014
Heute müssen wir mal wieder die berühmten amerikanischen Weiten hinter uns bringen. Also ein Fahrtag durch die schöne Natur Montanas. Mit vielen Pausenstops. Wir nehmen die Interstate und werden am Abend am Flathhead Lake übernachten.
Die Rockies immer im Blick fahren wir durch das dünnbesiedelte schöne Montana. Viele Weiden für die Rinder, die Sommer und Winter draussen sein dürfen. Viele Berge und viel Wald.
Es kommt noch Sonne bei uns an, aber die Wolken werden immer mehr. Der Wetterbericht für heute abend sieht nicht so gut aus!
Wir machen eine kleine Pause in Butte, dort gibt es diese stillgelegte Kupfermiene. Sie ist komplett mit Grundwasser gefüllt .
Da bewundern wir doch lieber die wunderschöne Gegend, durch die wir fahren!
Leider scheint der Wetterbericht sich zu bewahrheiten! Ich habe noch nicht oft eine so bedrohliche dunkle Wolke auf mich zukommen sehen. Sie hatte eine so merkwürdige Form, dass ich erst dachte, es brennt irgendwo.
Kurz danach fing es an zu regnen.
Als wir beim nächsten Stop hinter Missoula die St. Ignatius Mission erreicht haben, war schon wieder gutes Wetter mit blauem Himmel. Die Kirche war offen, also flugs rein zur Besichtigung.
In der Mission gibt es viele schöne Originalgemälde, ich glaube es waren 58.
Wir haben unser Ziel fast erreicht, die Aussicht auf den See ist wunderschön.
Der Blick vom Campingplatz zum See rüber.
Der Campingplatz ist sehr schön, er liegt natürlich auch traumhaft.
Manche Stellplätze haben integriert eine kleine Küche, manche zusätzlich einen supergrossen Grill.
Die Premium-Plätze haben die Küche, den Riesengrill,einen Sonnenschirm, eine Sitzgruppe für 4 Personen UND den Blick von der ersten Reihe unverbaut zum See!
Selbst die Restrooms sind hier wunderschön, mit einem klasse CowGIRL-Bild!
Eine amerikanische Veranda mit einer typischen Verandaschaukel! Klar musste ich dort sitzen und die Aussicht geniessen!
Danach gabs Abendbrot, und während wir unser Essen verspeisten, kam der Regen. Das war nicht mehr ganz so lustig, in der Regenjacke, mit Kapuze auf, und schnell essen, damit die Suppe nicht zu wässrig schmeckt!
Aber wir wurden dafür mit diesem ganz wunderbaren Regenbogen entschädigt!!!
Heute müssen wir mal wieder die berühmten amerikanischen Weiten hinter uns bringen. Also ein Fahrtag durch die schöne Natur Montanas. Mit vielen Pausenstops. Wir nehmen die Interstate und werden am Abend am Flathhead Lake übernachten.
Die Rockies immer im Blick fahren wir durch das dünnbesiedelte schöne Montana. Viele Weiden für die Rinder, die Sommer und Winter draussen sein dürfen. Viele Berge und viel Wald.
Es kommt noch Sonne bei uns an, aber die Wolken werden immer mehr. Der Wetterbericht für heute abend sieht nicht so gut aus!
Wir machen eine kleine Pause in Butte, dort gibt es diese stillgelegte Kupfermiene. Sie ist komplett mit Grundwasser gefüllt .
Da bewundern wir doch lieber die wunderschöne Gegend, durch die wir fahren!
Leider scheint der Wetterbericht sich zu bewahrheiten! Ich habe noch nicht oft eine so bedrohliche dunkle Wolke auf mich zukommen sehen. Sie hatte eine so merkwürdige Form, dass ich erst dachte, es brennt irgendwo.
Kurz danach fing es an zu regnen.
Als wir beim nächsten Stop hinter Missoula die St. Ignatius Mission erreicht haben, war schon wieder gutes Wetter mit blauem Himmel. Die Kirche war offen, also flugs rein zur Besichtigung.
In der Mission gibt es viele schöne Originalgemälde, ich glaube es waren 58.
Wir haben unser Ziel fast erreicht, die Aussicht auf den See ist wunderschön.
Der Blick vom Campingplatz zum See rüber.
Der Campingplatz ist sehr schön, er liegt natürlich auch traumhaft.
Manche Stellplätze haben integriert eine kleine Küche, manche zusätzlich einen supergrossen Grill.
Die Premium-Plätze haben die Küche, den Riesengrill,einen Sonnenschirm, eine Sitzgruppe für 4 Personen UND den Blick von der ersten Reihe unverbaut zum See!
Selbst die Restrooms sind hier wunderschön, mit einem klasse CowGIRL-Bild!
Eine amerikanische Veranda mit einer typischen Verandaschaukel! Klar musste ich dort sitzen und die Aussicht geniessen!
Danach gabs Abendbrot, und während wir unser Essen verspeisten, kam der Regen. Das war nicht mehr ganz so lustig, in der Regenjacke, mit Kapuze auf, und schnell essen, damit die Suppe nicht zu wässrig schmeckt!
Aber wir wurden dafür mit diesem ganz wunderbaren Regenbogen entschädigt!!!
Mittwoch, 9. Juli 2014
Yellowstone Teil 2
12.6.2014
Im Yellowstone gibt es so viele Bereiche mit verschieden grossen heissen Quellen.
Hier besichtigen wir ein Areal am Firehole River gelegen. Wir gehen über einen Holzsteg, der als Rundweg gestaltet ist.
Überall dampft es, an manchen Stellen werden wir komplett in den Dampf eingehüllt.
Der Boden neben den Pools nimmt aufgrund der Mineralstoffe teilweise eine bizarre, manchmal unwirkliche Färbung an.
Manche Pools liegen direkt neben dem River und dort zischt das heisse Wasser dann dampfend in den Fluss. Sieht toll aus.
Dieser Pool war einer der grösseren in diesem Geyser Basin. Durch die Sonne nahm diese mineralische Färbung ein so leuchtendes Blau an, da kann man nur staunen. Mit dem gelben Boden drumherum und den mystischen Rauchschwaden kam ich mir vor, wie auf einem anderen Stern.
Nachdem wir das Geysir Basin wieder verlassen haben und zum nächsten fahren, bekamen wir diese Bisonherde auf der Weide neben der Strasse zu sehen.
Ein paar Kilometer weiter dann noch drei einzelne Tiere, die gemütlich in der Sonne lagen.
Das Norris Geyser Basin ist ein grösseres Areal mit verschiedenen Pools und manchmal nur Löchern, aus denen dann das heisse Wasser rausschiesst. Auch hier führt ein Rundweg durch das Basin, teilweise auf Holzbohlen, stellenweise Sandboden.
Dieses ganze Gebiet hat etwas von einer Mondlandschaft, da nur ganz am Rand wieder grünes wächst. Ansonsten sind nur weisse Felsen und Sand zu sehen. Vielleicht ist der Schwefelgehalt zu hoch? Ich weiss es nicht.
Wir sind jetzt bei den Mammoth Hot Springs Terraces angekommen, wo mir dieser hübsche Vogel über den Weg läuft.
Diese Sinterungsterrassen sollen die grössten ihrer Art weltweit sein.
Entstanden sind sie durch das stark mit Kalziumkarbonat angereicherte heisse Quellwasser. Bei Austritt an die Oberfläche hat sich das Kalziumkarbonat um die Öffnung herum abgelagert, auf diese Weise haben sich im Laufe der Zeit die Terrassen gebildet.
In früheren Jahren waren die heissen Quellen hier noch gut sichtbar in Bewegung. Nach mehreren grösseren Erdstössen hat sich der Wasserzulauf verändert und die Terrassen sind stellenweise trocken geworden. Die Erdstösse haben schon in den '90er Jahren stattgefunden.
Manche Menschen finden deshalb diese Terrassen ohne Wasser nicht mehr so attraktiv. Mir haben sie trotzdem gefallen.
On the Top of the world.
Oben bei der Upper Terrace Area.
Schau ins Land.
Der Blick von ganz oben ins Land hinein.
Man könnte ja fast meinen, man ist in Austria.
Unten fahren wir durch den Ort weiter zu unserem nächsten Ziel, und gleich nach dem Post Office geniesst eine kleine Herde von Elchkühen das grüne Gras. Mitten im Ort.
Wir verlassen Wyoming und fahren in den Staat Montana. Kurz hinter der Staatsgrenze übernachten wir auf diesem wirklich schön gelegenem Campingplatz am Gardener River.
Im Yellowstone gibt es so viele Bereiche mit verschieden grossen heissen Quellen.
Hier besichtigen wir ein Areal am Firehole River gelegen. Wir gehen über einen Holzsteg, der als Rundweg gestaltet ist.
Überall dampft es, an manchen Stellen werden wir komplett in den Dampf eingehüllt.
Der Boden neben den Pools nimmt aufgrund der Mineralstoffe teilweise eine bizarre, manchmal unwirkliche Färbung an.
Manche Pools liegen direkt neben dem River und dort zischt das heisse Wasser dann dampfend in den Fluss. Sieht toll aus.
Dieser Pool war einer der grösseren in diesem Geyser Basin. Durch die Sonne nahm diese mineralische Färbung ein so leuchtendes Blau an, da kann man nur staunen. Mit dem gelben Boden drumherum und den mystischen Rauchschwaden kam ich mir vor, wie auf einem anderen Stern.
Nachdem wir das Geysir Basin wieder verlassen haben und zum nächsten fahren, bekamen wir diese Bisonherde auf der Weide neben der Strasse zu sehen.
Ein paar Kilometer weiter dann noch drei einzelne Tiere, die gemütlich in der Sonne lagen.
Das Norris Geyser Basin ist ein grösseres Areal mit verschiedenen Pools und manchmal nur Löchern, aus denen dann das heisse Wasser rausschiesst. Auch hier führt ein Rundweg durch das Basin, teilweise auf Holzbohlen, stellenweise Sandboden.
Dieses ganze Gebiet hat etwas von einer Mondlandschaft, da nur ganz am Rand wieder grünes wächst. Ansonsten sind nur weisse Felsen und Sand zu sehen. Vielleicht ist der Schwefelgehalt zu hoch? Ich weiss es nicht.
Wir sind jetzt bei den Mammoth Hot Springs Terraces angekommen, wo mir dieser hübsche Vogel über den Weg läuft.
Diese Sinterungsterrassen sollen die grössten ihrer Art weltweit sein.
Entstanden sind sie durch das stark mit Kalziumkarbonat angereicherte heisse Quellwasser. Bei Austritt an die Oberfläche hat sich das Kalziumkarbonat um die Öffnung herum abgelagert, auf diese Weise haben sich im Laufe der Zeit die Terrassen gebildet.
In früheren Jahren waren die heissen Quellen hier noch gut sichtbar in Bewegung. Nach mehreren grösseren Erdstössen hat sich der Wasserzulauf verändert und die Terrassen sind stellenweise trocken geworden. Die Erdstösse haben schon in den '90er Jahren stattgefunden.
Manche Menschen finden deshalb diese Terrassen ohne Wasser nicht mehr so attraktiv. Mir haben sie trotzdem gefallen.
On the Top of the world.
Oben bei der Upper Terrace Area.
Schau ins Land.
Der Blick von ganz oben ins Land hinein.
Man könnte ja fast meinen, man ist in Austria.
Unten fahren wir durch den Ort weiter zu unserem nächsten Ziel, und gleich nach dem Post Office geniesst eine kleine Herde von Elchkühen das grüne Gras. Mitten im Ort.
Wir verlassen Wyoming und fahren in den Staat Montana. Kurz hinter der Staatsgrenze übernachten wir auf diesem wirklich schön gelegenem Campingplatz am Gardener River.
Dienstag, 8. Juli 2014
Yellowstone, Bisons, Elche
12.6.2014
Das Ziel heute ist der Yellowstone Park. Eines der Gründe, warum ich diese Fahrt mache.
Von Jackson zum Yellowstone führt uns der Weg durch den Grand Teton Ntl. Park, ein im Verhältnis kleiner, aber wunderschöner Ntl. Park. Wiesen, grüne Wälder und die Rockies als Hintergrundkulisse, dazu blauer Himmel; die Fahrt da durch war der Traum.
Wir haben ein paar Fotostops gemacht, aber für Wanderer ist dieser Park durchaus für mehrere Tage attraktiv!
Über den John D. Rockefeller, Jr. Memorial Parkway fahren wir über den South Entrance in den Yellowstone rein.
Ziemlich am Anfang fahren wir am kleinen, schönen Lewis Lake vorbei und machen Sightseeing-Pause. Klein meine ich im Verhältnis, der Yellowstone Lake ist riesig dagegen, da waren wir aber nicht.
Schon im Grand Teton sind wir an Spuren von verheerenden, teilweise lang zurückliegenden Waldbränden vorbeigefahren. Auf grossen Flächen stehen hier nur noch schwarze Pinienreste. Dazwischen wächst grün eine schnellwachsende andere Pinienart.
Der letzte grosse Waldbrand, der so grosse Flächen zerstört hat, muss ca. Anfang 2000 gewesen sein.
Da wird man schon manchmal traurig, wenn man das Ausmass der Zerstörung sieht, und man weiss, dass dieser wunderschöne Park nicht mehr so vollkommen ist.
Man kann draussen im T-Shirt gehen, aber hier liegt am Wegesrand und im Wald noch ordentlich Schnee! Kaum zu glauben. Kein Wunder, dass viele Nebenstrassen zu den schönsten Attraktionen von Ende Oktober bis in den April rein gesperrt sind aufgrund von Schneemassen!
Wir sind am Visitor Education Center, neben dem Old Faithful. Dies ist das Upper Geyser Basin, ein Feld vieler thermaler Pools. Wir haben hier nur 1,5 h für den Aufenthalt inklusive Mittagspause. Also lasse ich die Essenspause ausfallen, ich brauche alle Zeit , um soviel wie möglich zu sehen.
Hier sind laut Parkplatz viele Touristen, aber es verläuft sich alles und es kommt mir auf meinem Spaziergang nicht so voll vor!
An allen Ecken und Stellen sind grössere und kleinere Pools, die Dampfen. Viele haben diese sehr intensive blaue Farbe, ich kann mich nicht sattsehen daran! Und meine Camera auch nicht!
Der Firehole River fließt hier durch und gibt dem Ganzen ein idyllisches Bild.
Wenn man an einigen Pools geduldig verweilt ( es reichen einige Minuten) und nicht so entlang hetzt, bekommt man auch den " Kochvorgang" mit. Es riecht dann etwas stärker nach Schwefel, weil sich noch mehr Dampf bildet. Manchmal , an grösseren Pools, wird man richtig in eine feuchte Schwefelwolke eingehüllt. Da heisst es: schnell die Camera in der Tasche verschwinden lassen! Ach, ich könnt hier ewig verweilen!
Hier auf meinem Spaziergang habe ich keine Bisons oder Bären gesehen. Aber dieser sehr hübsche blaue Vogel ist mir begegnet. Es könnte ein Pinyon jay sein, aber sicher bin ich nicht!
Bei manchen Pools kann man gut in die Unterwasserhöhlen gucken, aus denen dann bald die Blasen hochsteigen, bis es kocht.
Manche kleinere Pools wie dieser, blasen schon eine beachtliche Fontäne aus, aber sie schaffen es nicht so hoch wie der Old Faithful!
Es kocht! Tja, da könnte man doch glatt das Mittagsgemüse garkochen!
Am Visitor Center stehen die vorraussichtlichen Ausbruchzeiten des Old Faithful. Der Geysir ist der älteste und nicht mehr so zuverlässig wie früher. Die Zeiten können stark variieren. Die heutige vorhergesagte Zeit liegt 8! Minuten nach unserer Abfahrt mit dem Bus! Wir meutern, aber im freundlichem Stil. Das heisst, wir betteln, ob wir nicht später abfahren können. Unsere Reiseleitung ist nicht sehr erbaut davon, fängt an zu diskutieren, und letztendlich kriegen wir eine viertel Stunde dazu. Wir versprechen, dann pünktlich am Bus zu sein. Leider verspätet sich der Old Faithful auch diesmal, sehr schlecht für alle Busreisenden, die einen Termin vorgegeben bekommen! Wir bekommen den Anfang mit, sind auch ganz ergriffen und denken: heute schafft der Old Faithful halt nur diese ca. 3-5m-Fontäne! Macht ja nix, soll ja häufiger so sein. Trotzdem sehr schön!
Aber Leute, was soll ich sagen: wir fahren gerade vom Parkplatz weg mit dem Bus und werfen noch einen letzten Blick auf den grossen alten Geysir: und dann legt der erst richtig los!!! Ich hab Gänsehaut bekommen, hatte keine Gelegenheit mehr, die Camera rauszuholen! Ich hab nur geguckt, um nichts zu verpassen, und dieses Bild wird mir immer in Erinnerung bleiben! Wir waren uns im Bus einig: der Old Faithful hat eine mindestens 30-40m hohe Fontäne ausgeblasen! Hilfe, ich krieg jetzt noch beim schreiben eine Gänsehaut! Total toll!
Das Ziel heute ist der Yellowstone Park. Eines der Gründe, warum ich diese Fahrt mache.
Von Jackson zum Yellowstone führt uns der Weg durch den Grand Teton Ntl. Park, ein im Verhältnis kleiner, aber wunderschöner Ntl. Park. Wiesen, grüne Wälder und die Rockies als Hintergrundkulisse, dazu blauer Himmel; die Fahrt da durch war der Traum.
Wir haben ein paar Fotostops gemacht, aber für Wanderer ist dieser Park durchaus für mehrere Tage attraktiv!
Über den John D. Rockefeller, Jr. Memorial Parkway fahren wir über den South Entrance in den Yellowstone rein.
Ziemlich am Anfang fahren wir am kleinen, schönen Lewis Lake vorbei und machen Sightseeing-Pause. Klein meine ich im Verhältnis, der Yellowstone Lake ist riesig dagegen, da waren wir aber nicht.
Schon im Grand Teton sind wir an Spuren von verheerenden, teilweise lang zurückliegenden Waldbränden vorbeigefahren. Auf grossen Flächen stehen hier nur noch schwarze Pinienreste. Dazwischen wächst grün eine schnellwachsende andere Pinienart.
Der letzte grosse Waldbrand, der so grosse Flächen zerstört hat, muss ca. Anfang 2000 gewesen sein.
Da wird man schon manchmal traurig, wenn man das Ausmass der Zerstörung sieht, und man weiss, dass dieser wunderschöne Park nicht mehr so vollkommen ist.
Man kann draussen im T-Shirt gehen, aber hier liegt am Wegesrand und im Wald noch ordentlich Schnee! Kaum zu glauben. Kein Wunder, dass viele Nebenstrassen zu den schönsten Attraktionen von Ende Oktober bis in den April rein gesperrt sind aufgrund von Schneemassen!
Wir sind am Visitor Education Center, neben dem Old Faithful. Dies ist das Upper Geyser Basin, ein Feld vieler thermaler Pools. Wir haben hier nur 1,5 h für den Aufenthalt inklusive Mittagspause. Also lasse ich die Essenspause ausfallen, ich brauche alle Zeit , um soviel wie möglich zu sehen.
Hier sind laut Parkplatz viele Touristen, aber es verläuft sich alles und es kommt mir auf meinem Spaziergang nicht so voll vor!
An allen Ecken und Stellen sind grössere und kleinere Pools, die Dampfen. Viele haben diese sehr intensive blaue Farbe, ich kann mich nicht sattsehen daran! Und meine Camera auch nicht!
Der Firehole River fließt hier durch und gibt dem Ganzen ein idyllisches Bild.
Wenn man an einigen Pools geduldig verweilt ( es reichen einige Minuten) und nicht so entlang hetzt, bekommt man auch den " Kochvorgang" mit. Es riecht dann etwas stärker nach Schwefel, weil sich noch mehr Dampf bildet. Manchmal , an grösseren Pools, wird man richtig in eine feuchte Schwefelwolke eingehüllt. Da heisst es: schnell die Camera in der Tasche verschwinden lassen! Ach, ich könnt hier ewig verweilen!
Hier auf meinem Spaziergang habe ich keine Bisons oder Bären gesehen. Aber dieser sehr hübsche blaue Vogel ist mir begegnet. Es könnte ein Pinyon jay sein, aber sicher bin ich nicht!
Bei manchen Pools kann man gut in die Unterwasserhöhlen gucken, aus denen dann bald die Blasen hochsteigen, bis es kocht.
Manche kleinere Pools wie dieser, blasen schon eine beachtliche Fontäne aus, aber sie schaffen es nicht so hoch wie der Old Faithful!
Es kocht! Tja, da könnte man doch glatt das Mittagsgemüse garkochen!
| Der Old Faithful |
Am Visitor Center stehen die vorraussichtlichen Ausbruchzeiten des Old Faithful. Der Geysir ist der älteste und nicht mehr so zuverlässig wie früher. Die Zeiten können stark variieren. Die heutige vorhergesagte Zeit liegt 8! Minuten nach unserer Abfahrt mit dem Bus! Wir meutern, aber im freundlichem Stil. Das heisst, wir betteln, ob wir nicht später abfahren können. Unsere Reiseleitung ist nicht sehr erbaut davon, fängt an zu diskutieren, und letztendlich kriegen wir eine viertel Stunde dazu. Wir versprechen, dann pünktlich am Bus zu sein. Leider verspätet sich der Old Faithful auch diesmal, sehr schlecht für alle Busreisenden, die einen Termin vorgegeben bekommen! Wir bekommen den Anfang mit, sind auch ganz ergriffen und denken: heute schafft der Old Faithful halt nur diese ca. 3-5m-Fontäne! Macht ja nix, soll ja häufiger so sein. Trotzdem sehr schön!
Aber Leute, was soll ich sagen: wir fahren gerade vom Parkplatz weg mit dem Bus und werfen noch einen letzten Blick auf den grossen alten Geysir: und dann legt der erst richtig los!!! Ich hab Gänsehaut bekommen, hatte keine Gelegenheit mehr, die Camera rauszuholen! Ich hab nur geguckt, um nichts zu verpassen, und dieses Bild wird mir immer in Erinnerung bleiben! Wir waren uns im Bus einig: der Old Faithful hat eine mindestens 30-40m hohe Fontäne ausgeblasen! Hilfe, ich krieg jetzt noch beim schreiben eine Gänsehaut! Total toll!
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