Unseren letzten Urlaubstag verbringen wir mit einer ausführlichen Besichtigung von Vancouver. Wir überqueren die Lions Gate Bridge und fahren durch den gleich dahinter liegenden Stanley Park.
| Lions Gate Bridge |
Auf der anderen Seite links von der Brücke liegt unser Campingplatz.
Wir machen im Stanley Park an allen schönen und markanten Punkten Halt, geniessen die Aussicht und freuen uns über das schöne Wetter.
Ein Schnappschuss über das Wasser offenbahrt manchmal erst auf den zweiten Blick etwas überaus interessantes!
Ein Adler, der seelenruhig diesen Morgen geniesst. Oder sein Frühstück verdaut.
Ein Western Red Cedar, uralt und hohl, aber noch sehr schön. Ohne das Stützgerüst würde er wahrscheinlich auf der Stelle umkippen.
Auf der anderen Seite des Stanley Parks machen wir einen Spaziergang am Wasser entlang und haben dabei einen schönen Blick auf die Skyline von Vancouver.
Eins der vielen Wasserflugzeuge, mit denen man einmal über Vancouver fliegen kann.
Huch, hat die NASA hier die Raumfähre geparkt?
Nein, natürlich nicht! Das ist das Naval Training Center auf Deadman's Island. Ureinwohner haben über Jahrtausende diese Insel für ihre Toten verwendet. Irgendwann ab ca. 1860 wurden dort Verstorbene begraben, die an einer ansteckenden Krankheit litten. Ab 1942 nutzte die Royal Canadian Navy die Insel als training center.
Blick zum Canada Place mit dem Kreuzfahrt Terminal
| Totempfähle im Stanley Park |
Nun besichtigen wir den Queen Elisabeth Park.
Ich gehe mit einer anderen Mitreisenden in Ruhe durch den Park und bewundere die Vielfalt der Blumen und Pflanzen.
Nein, meine Mitreisenden sind nicht erstarrt vor Ehrfurcht.
Sie wurden nur fotografiert von einem euch schon bekannten......
.........netten Kerl!
Bekannt aus Bine's Blog!
| ein Fischreiher, der sich gleich einen dicken Fisch angelt und ihn genüsslich im hinteren Bereich des Tümpels verspeist |
Den Nachmittag haben wir dann zur freien Verfügung. Ich habe mich mit zwei anderen Frauen auf den Weg zur Robson Street gemacht. Die soll als Haupt Einkaufsstrasse mit sehr vielen Geschäften, Cafés und Bars sehr sehenswert sein. Der Weg ist weit, führt an vielen Baustellen auf den Strassen vorbei und ich fühle mich schon bald recht schlapp. Aber was soll's, ich will ja was sehen! Endlich haben wir die Robson Street erreicht und gehen so etwa schon 10 min an den Geschäften entlang, da bin ich völlig genervt von dem Höllenlärm auf der Hauptverkehrsstrasse, die Geschäfte mit schwindelerregend hohen Preisen interessieren mich auch nicht wirklich. Vorsichtig mache ich den beiden anderen Rotelianern klar, dass ich mir den Stress hier nicht weiter antun möchte und zurück gehen werde. Tja, was soll man sagen: die beiden finden es auch schrecklich und so gehen wir zu dritt zurück zur Altstadt.
Bevor wir uns den restlichen Nachmittag gemütlich gestalten,gehen wir erstmal was essen. Ich habe einen leckeren Third Pounder bei......naja, wo wohl..........gegessen!
Es ist einigermassen warm und wir halten uns etwas länger am Canada Place auf. Ich bewundere in Ruhe die beiden Kreuzfahrtschiffe, die hier liegen und winke einigen Reisenden auf den Balkonen zu.
Verspiegelte Glasfronten der von reichen Chinesen erbauten Skyscraper. Die Apartements in den Wolkenkratzern sind bei den hier lebenden Chinesen absolut angesagt, wegen der schönen Aussicht und der Lage am Wasser. Die Wohnungen sind aber immens teuer, also wohnen hier nur immens Reiche!
| auf dem Weg zum Campingplatz sehen wir von der Lions Gate Bridge, wie eins der beiden Kreuzfahrtschiffe Vancouver verlässt |